Heimische Exoten
Mit exotischen Pflanzen aus aller Welt bringen die meisten Besucher den Nepal-Himalaya-Park Wiesent schnell in Verbindung. Rhododendren in allen Farbschattierungen, der blaue Mohn aus dem Himalaya oder die gigantische Riesenherzblattlilie – alle lassen sie die Herzen der Botaniker und Gartenfreunde höherschlagen. Doch der Park bietet auch Lebensraum für mehr als hundert seltene regionale Pflanzen, die in Bayern auf der roten Liste bedrohter Arten stehen, wie etwa der heimische Frauenschuh. Und wer hätte gewusst, dass ein seltener Ginster ausgerechnet den Namen der Stadt Regensburg trägt? Der Frühblüher ist bei vielen Insekten als Nahrungsquelle beliebt. Auch den Brennenden Busch (Diptam) kennen wohl die Wenigsten. Am Abend verströmt er feine ätherische Öle, die sich bei sehr heißem Wetter mitunter selbst entzünden.
© Stefan Gruber, Text · © Olaf Grabner, Fotografie







