Ergänzt wird der Bereich durch eine größere Gebetsmühle am Übergang zum nächsten Parkteil sowie durch eine Hängebrücke mit kleinen Brückenhäuschen. Das Eintreten zur Gebetsmühle und das Drehen am Handlauf der Mühle ist erlaubt und rundet den Spaziergang durch „Little“ Bhutan“ ab.
„Little Bhutan“ steht sinnbildlich für das Leitmotiv Bhutans, das Glück seiner Menschen in den Mittelpunkt zu stellen – bekannt als „Bruttonationalglück“. So wird dieser Themenbereich zu einem Ort der Ruhe, der Besinnung und der kulturellen Begegnung, an dem Besucher ein authentisches Stück Himalaya-Kultur erleben können – mitten in der Oberpfalz.
Ein Stück Glück in der Oberpfalz
„Little Bhutan“ entführt die Besucher des Nepal Himalaya Parks in die spirituelle Welt des kleinen buddhistischen Königreichs Bhutan. Im Mittelpunkt dieses Themenbereichs steht ein farbenprächtiger, traditionell gestalteter Lakhang – ein kleiner buddhistischer Tempel –, der gemeinsam mit einer großen, wasserbetriebenen Gebetsmühle ein authentisches Gesamtbild entstehen lässt.
Wasserbetriebene Gebetsmühle
Die Gebetsmühle, bestückt mit Mantras und Gebeten, wird von einem Bachlauf angetrieben und dreht sich unermüdlich. Nach buddhistischem Glauben verbreitet sie beim Drehen Licht und positive Energie, lindert Leid und trägt zur Auflösung schlechten Karmas bei. Sie war gewissermaßen der Ausgangspunkt für die Entstehung von „Little Bhutan“. Entworfen wurde sie vom Schweizer Architekten Peter Schmid, der seit vielen Jahren in Bhutan lebt und sich dem Erhalt traditioneller Baukunst verschrieben hat. In Einzelteile zerlegt, wurde sie nach Wiesent transportiert und vor Ort von bhutanischen Handwerkern wieder aufgebaut.
Bhutanischer Tempel
Auch der Tempel selbst entstand in enger Zusammenarbeit mit Meistern ihres Fachs aus Bhutan. Die hölzernen Bauteile wurden dort geschnitzt, bemalt und schließlich im Park von bhutanischen Kunsthandwerkern zusammengesetzt und vollendet. 2018 wurde „Little Bhutan“ feierlich eingeweiht und von einem tibetischen Lama gesegnet. Der Innenraum überrascht mit seiner intensiven Farbigkeit: Altar und Wände sind vollständig mit traditionellen Motiven und in sorgfältig gemischten Erdfarben bemalt – Farben, die nach überlieferten Rezepturen hergestellt werden und die Authentizität des Bauwerks unterstreichen.






